Für zuweisende Praxen
UpstreamKardiologie

Standortbestimmung

Noch keine Diagnose. Aber eine Frage.

Vielleicht ist in Ihrer Familie jemand früh gestorben. Vielleicht hat eine Untersuchung etwas gezeigt, das niemand richtig einordnen konnte. Oder Sie wollen schlicht wissen, wie Ihr Herz in zehn Jahren dasteht, solange sich daran noch etwas ändern lässt.

Was gemessen wird

Beide Ebenen, in einem Termin

Der Rhythmus Was das EKG zeigt

Wie steht das Herz heute da?

  • Echokardiographie
  • Gefäßdiagnostik der Halsschlagadern
  • Blutdruck und Rhythmus über 24 Stunden

Die Treiber Was ihn aus dem Takt bringt

Worauf läuft es hinaus?

  • Schilddrüse und Eisenhaushalt
  • Insulin- und Zuckerstoffwechsel
  • Omega-3-Index, Vitamin D, Magnesium, Homocystein
  • Entzündungsmarker
  • Schlaf und vegetative Balance
Wenn der Check-up etwas findet

Am häufigsten sind es vier Befunde, und zu jedem steht hier ausführlich, was er bedeutet und was daraus folgt: ein Blutdruck über dem Zielbereich, ein Stoffwechsel auf dem Weg zum Diabetes, ein auffälliges Blutfettbild, oder ein Herzgeräusch beim Abhören. Bluthochdruck · Stoffwechsel und Blutfette · Gefäße · Verkalkung · Herzklappen

Was ein Hinweis Ihrer Uhr wert ist

Eine Uhr kann einen unregelmäßigen Rhythmus vermuten, aber keine Diagnose stellen. Der Hinweis ist ernst zu nehmen und gehört überprüft, er ersetzt das EKG nicht, und er ist auch kein Grund zur Beunruhigung, bevor er überprüft wurde. Was die Meldung wert ist und was Sie jetzt sichern sollten →

Kardiologische Vorsorge heißt hier: erhoben wird, was eine Konsequenz hat. Nicht, was ein Profil vollständig aussehen lässt. Am Ende steht ein schriftlicher Plan: was behandelt wird, was beobachtet wird, worauf bewusst verzichtet wird, und wann nachgemessen wird.

Für wen

Wann eine Standortbestimmung etwas bringt

  • Ein Zufallsbefund, der noch eingeordnet werden sollte
  • Ein Hinweis Ihrer Uhr auf unregelmäßigen Puls, ohne Beschwerden
  • Vorhofflimmern, ein Herzinfarkt oder ein plötzlicher Todesfall in der Familie
  • Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette oder Schlafapnoe in der Vorgeschichte
  • Wiederkehrendes Herzstolpern, das harmlos sein dürfte, Sie aber weiter beschäftigt
  • Belastung, die spürbar weniger geworden ist, ohne dass sich erklären ließ, warum
  • Vor einer größeren körperlichen Belastung, zum Beispiel einem ersten Marathon
Wofür das nicht gedacht ist
  • Nicht für akute Beschwerden. Dafür gilt der Notruf 112 oder die Notaufnahme.
  • Nicht als jährliche Wiederholung ohne Anlass. Was wann nachgemessen wird, steht im Plan.
  • Nicht als Sammlung von Werten, aus denen sich nichts ableiten lässt.

Was danach kommt

Ein Plan, keine Mappe

Jeder Wert bekommt eine Bedeutung, oder er bekommt keine

Ein Laborwert außerhalb des Referenzbereichs ist noch keine Diagnose. Gesagt wird, welcher Befund etwas ändert, welcher beobachtet gehört und welcher folgenlos bleibt.

Was behandelt wird, und was bewusst nicht

Dazu gehört auch die Begründung, warum etwas nicht behandelt wird. Das ist der Teil, der in einem Befundausdruck meistens fehlt.

Wann nachgemessen wird, und was dann anders sein soll

Ein Zielwert ohne Termin ist ein Wunsch. Deshalb steht im Plan, wann welcher Wert erneut bestimmt wird und woran sich zeigt, ob die Maßnahme gewirkt hat.

Ihre Hausarztpraxis

Der Plan geht auf Wunsch dorthin zurück, mit der Aufteilung, wer was übernimmt. Eine Standortbestimmung hier ersetzt die laufende Betreuung nicht, sie soll sie brauchbarer machen.

Verfasst und fachlich geprüft

Dr. med. Omar Anwar, Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Kardiologie, Tätigkeitsschwerpunkt invasive Elektrophysiologie. Beratung, Eingriff und Nachsorge aus einer Hand. Kardiologie und Innere Medizin, funktionell und integrativ gedacht: Behandelt wird der Mensch, nicht nur der Befund. Privatpraxis für Kardiologie in Hamburg. Zur Person

Zuletzt geprüft am 13. September 2026. Leitlinien und Studien stehen im Text mit Autor, Zeitschrift, Jahrgang und Seiten, nachlesbar, nicht als „Studien zeigen“.

Sie sind damit nicht allein

Sie werden begleitet, von der ersten Frage bis nach dem Eingriff.

Wer hierherkommt, hat meist viel gelesen und selten jemanden gehabt, der sich die Zeit genommen hat, es zusammenzusetzen. Dafür ist der erste Termin da.

Termin

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Termin vereinbaren

Nichts mitbringen

Nach der Terminvereinbarung bekommen Sie einen Link zu einem ausführlichen Anamnesebogen. Dort laden Sie auch hoch, was vorliegt: Arztbriefe, EKGs, Befunde, Laborwerte, die Medikamentenliste. Ein Foto mit dem Telefon genügt.

Was Ihnen das erspart

Ihre Unterlagen sind gelesen, bevor Sie kommen. Die Sprechstunde beginnt deshalb mit Ihren Fragen, nicht mit dem Sortieren von Papier.

Was es kostet

Steht vollständig an einer Stelle, mit Erstattung und Beihilfe: Ablauf und Kosten.

Bei akuten Beschwerden, anhaltendem Herzrasen, Luftnot, Brustschmerz oder Bewusstlosigkeit, wählen Sie bitte den Notruf 112. Diese Sprechstunde ist keine Notfallversorgung.

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